Lobet, ihr Völker, unsern Gott, lasst seinen Ruhm weit erschallen, der unsre Seelen am Leben erhält und lässt unsere Füße nicht gleiten.
Psalm 66,8-9
Der Gott der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, wie es Christus Jesus entspricht, damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Römer 15,5-6
Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, dass der HERR dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.
5. Mose 26,11| Petershain | Kollm | See | |
| 01.02.2026 Letzter So. n. Epiphanias |
--> | --> | 10:30 Uhr Familiengottesdienst mit Gottesdienstteam und Männerchor |
| Montag 02.02.2026 Lichtmess |
--> | --> | 18:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Bönisch |
| 08.02.2026 Sexagesimä |
9:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Bönisch |
10:30 Uhr Gottesdienst mit Pfarrerin K. Ende |
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| 15.02.2026 Estomihi |
--> | --> | 10:30 Uhr Gottesdienst im Gemeindezentrum mit Lektor Herzig |
| Mittwoch 18.02.2026 Aschermittwoch |
--> | --> | 19:00 Uhr Abendgottesdienst mit Austeilung des Aschekreuzes im Gemeindezentrum mit Pfarrer Bönisch |
| 22.02.2026 Invokavit |
9:00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrerin Ende |
10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Bönisch |
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| 01.03.2026 Reminiszere |
--> | --> | 10:30 Uhr Familiengottesdienst zum Weltgebetstag im Gemeindezentrum mit Gottesdienstteam |
Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, dass der HERR dein Gott, dir und deiner Familie
gegeben hat.
5. Mose 26,11
Sich die Hände dreckig machen. So richtig in der Erde wühlen. So richtig auspowern. Das kann Spaß machen. Es kann aber auch einfach nur die pure Notwendigkeit sein. Von nichts kommt nichts. Ohne Arbeit kein Gewinn. Es fällt mir keineswegs alles in den Schoß. Und wenn ich nicht selber direkt an der Arbeit beteiligt bin, sondern nur einkaufe, konsumiere und verbrauche – dann war das für andere viel Arbeit.
Etwas haben – das bedeutet viel Arbeit. Und doch: Dass es am Ende wirklich etwas wird, ist unverfügbar. Ich bin auf andere angewiesen, die helfen. Ich bin auf Technik und Methoden angewiesen. Ich bin auf meine eigene Geschicklichkeit und Körperkraft angewiesen. Und gerade das Wachsen, Reifen und Gedeihen liegt nicht allein an meinem Wollen. Letztlich ist es Gott, von dem alles kommt.
Diese Erkenntnis ist im 5. Buch Mose aufgeschrieben, aus dem der Monatsspruch stammt. Dort geht es um die Ernte, die nicht denen gehört, die den Boden bearbeiten, sondern Gott, der alles wachsen lässt.
Denn dass dies überhaupt möglich ist, ist doch Gottes Fürsorge für uns zu verdanken. Es ist nicht unsere Idee und unsere Kraft, die am Ende Gedeihen lässt. Wenn ich etwas habe, dann ist es kein Besitz, den ich horten soll. Sondern dann hat es einen konkreten Sinn. Ich bin dadurch versorgt. Oft sogar überfließend. Und es soll dazu dienen, dass auch die etwas zum Leben haben, deren Möglichkeiten stark beschränkt sind. Im 5. Buch Mose werden die Leviten genannt, die kein eigenes Land haben, und die Fremden, die im Land wohnen. So sorgt Gott für alle.
Fröhliches Dankesagen für alles Gute macht das sichtbar: Wir sind alle Empfangende. Wer sich über Gottes Versorgung freut, hält sie nicht für selbstverständlich. Ich weiß mich beschenkt und mein Leben wird glücklicher.
Herzlich grüßt
Ihr Pfarrer Albrecht Bönisch