Evangelische Trinitatisgemeinde am See

Losung für
Dienstag, 19. Oktober 2021

Der HERR harrt darauf, dass er euch gnädig sei.

Jesaja 30,18

Als der Sohn noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

Lukas 15,20

Veranstaltungen im September 2021

Christenlehre mit Gerd Neumann 1./2. Klasse montags 14:30 - 15:15 Uhr
  3./4. Klasse dienstags 14:30 - 15:30 Uhr
  5./6. Klasse dienstags 15:30 - 16:30 Uhr
Konfirmanden wöchentlich; ab dem 13.09.2021 mit Pfarrer Kriegel 7. Klasse montags 15:00 - 15:45 Uhr im Gemeindezentrum See
  8. Klasse montags 16:00 - 16:45 Uhr im Gemeindezentrum See
Seniorenkreis jeden 2ten Donnerstag 14:30 Uhr im GZ See
Frauenfrühstück Mittwoch, 15.09.2021 08:30 Uhr im GZ See

Zum „Tag des offenen Denkmals“ am 12.09.2021 laden wir Sie herzlich im Zeitraum von 14:00 - 18:00 Uhr zur Besichtigung der Kirche in Petershain ein!


Vertretung in dringenden Angelegenheiten:

Ab September ist für unsere Gemeinde der Vakanzpfarrer S. Kroll aus Markersdorf (Tel. 03529 60373) zuständig.
Pfarrer J. Kriegel aus Niesky (Tel. 03588 2582434) und Pfarrerin C. Mantschew aus Förstgen (Tel. 035893 64444) werden zusätzlich die Gemeinde begleiten.


Gedanken zum Monatsspruch September: Haggai 1,6

"Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel."

Haggai gehört zu den Prophetenbüchern des Alten Testaments. Das Wort Prophet stammt aus dem Griechischen und lässt sich mit „der für einen anderen spricht“ übersetzen. Propheten sind keine Wahrsager oder Zukunftsdeuter. Sie sahen sich als von Gott beauftragt.

Wir befinden uns im Jahr 520 v. Chr. Nach der Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft soll der Tempel in Jerusalem, der 586 v. Chr. zerstört wurde, wiederaufgebaut werden. Im Zentrum der Stadt ist nicht nur die Ruine des Tempels zu finden. Die soziale Lage ist miserabel. Viele Menschen sind erst aus dem Exil zurückgekehrt. Sie sind damit beschäftigt, sich ihre eigenen Häuser zu bauen. Gott hält dafür seinen Segen zurück. Ihr Egoismus hatte ihnen Verluste eingebracht, seitdem sie den Wiederaufbau des Tempels eingestellt hatten.

Haggai setzt sich weiter fortlaufend leidenschaftlich und unermüdlich dafür ein, dass der Tempelbau, der durch den Mangel an Energie des Volkes Gottes und durch erneuten Wiederstand der Feinde unterbrochen wurde, fortgesetzt wird. Er setzt damit eine Priorität. Ein Tempel ist ein Ort der Begegnungen, ein Ort, in dem Gottesdienste gefeiert werden können. Im Tempel können die Menschen die Gegenwart Gottes erfahren. Das Volk wird dann endlich wieder aufblühen.

Haggai bewegte das Volk zur Umkehr und motivierte es zur Liebe und zur Hingabe des Herrn. Auch wir können in unseren Kirchen zusammenkommen, Gottesdienste feiern, das Wort Gottes hören, Gemeinschaft erfahren. Wir können gemeinsam am Wiederaufbau unserer Gemeinde bauen und Krisen überstehen.

Es grüßt Sie herzlich Ihre Ev. Trinitatisgemeinde am See