Evangelische Trinitatisgemeinde am See

Losung für
Sonntag, 20. Oktober 2019

Ich will einen ewigen Bund mit meinem Volk schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun.

Jeremia 32,40

So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.

Römer 9,16

Veranstaltungen im September 2019

Christenlehre montags und dienstags ab 14:30 Uhr in See
Konfirmanden 7. und 8. Klasse wird noch festgelegt
Junge Gemeinde dienstags 18:30 Uhr in See
Frauenfrühstück jeden 3. Mittwoch (18.09.) 8:30 Uhr im GZ in See
Männerfrühstück donnerstags, nach Absprache 8:30 Uhr im GZ in See
Posaunenchor donnerstags 19:00 Uhr in See
Bibelstunde Mittwoch, 11.09., 25.09. 20:00 Uhr in See
Nachmittagshauskreis donnerstags 14:00 Uhr bei I. Itzek
Hauskreis Ohnesorge mittwochs 18:30 Uhr im Pfarrhaus See
Hauskreis "Mut zur Hoffnung" donnerstags 14-tägig 19:30 Uhr
Gebetsdienst dienstags 20:00 Uhr in See
Senioren See Mittwoch, 11.09. 14:00 Uhr
Senioren Petershain Mittwoch, 18.09. 14:00 Uhr
Bibelstunde Kollm Mittwoch, 25.09. 14:00 Uhr im CVJM
Bastelkreis in Kollm Donnerstag, 12.09. 14:00 Uhr im CVJM

Informationen aus der Gemeindearbeit:

  • Gemeindeklausur: „Was uns verbindet“ am 3. September um 18:00 Uhr im Gemeindezentrum See.
  • Einladung: Zum diesjährigen Dorftrubel in See gibt es von unserer Seite am 12. September um 18:00 Uhr wieder Kirchenkino im GZ und am 13. September um 18:00 Uhr das Kindermusical „Verschleppt nach Babylon“ in der Kirche See
  • Einladung: Am 20. September laden wir um 19:00 Uhr die Männer ins GZ See zu einem Männerabend mit Jürgen Werth ein. - Thema: „Das liebe Geld“
  • Dieses Jahr findet in unserer Gemeinde am 10.11.2019 die Wahl eines neuen Gemeindekirchenrates statt. Es sollen nach den Gottesdiensten in Kollm, See und Petershain jeweils Kandidaten gewählt werden. Das sind insgesamt 9 Personen, die für die nächsten 6 Jahre zusammen mit dem Pfarrer besondere Verantwortung in unserer Kirchgemeinde übernehmen wollen.

Gedanken zum Monatsspruch:

Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Matthäus 16,26

Auf dieser Erde gibt es viele menschliche Schicksale. Große wie das des mazedonischen Königs Alexander dem Großen, der in Kürze die Welt eroberte und weinte, als er sah, dass er nichts mehr erobern konnte. Der Ruhm währte nur kurz: Er starb mit knapp 33 Jahren. Ein vielleicht weniger bekanntes Schicksals ist das von Johann August Sutter aus Baden. Er lebte von 1803 - 1880. Als in der Schweiz der Konkurs seines Tuchwarengeschäftes drohte, und Sutter zudem wegen Betrugs von den Behörden gesucht wurde, verließ er das Land, wobei er seine Frau und die 5 Kinder der öffentlichen Fürsorge in der Schweiz überließ. Er wandert im Mai 1834 über Frankreich und die USA in das mexikanische Kalifornien aus, wo er unberührtes, fruchtbares Land urbar machen möchte. Im Tal des Sacramento gründet er die Privat-Kolonie „Neu-Helvetien“ und verzeichnet schnell Erfolge. Im Namen der mexikanischen Obrigkeit vertreibt er die ortsansässigen Indianer, legt die Befestigung „Sutters Fort“ an und erweitert unablässig seinen Besitz. Zudem gründet er die Stadt „Sacramento“ als Verwaltungssitz. Der Glücksritter Sutter, der auch als „General Sutter“ oder als „Kaiser von Kalifornien“ bezeichnet wird, erfüllt sich alle seine Träume. Die Familie kann auch nachkommen.

Doch das Schicksal wendet sich abrupt. Einer seiner Leute, der eine Sägemühle betreut, findet 1848 Gold: ein Fund, der zum kalifornischen Goldrausch führt. Von der mexikanischen Regierung hatte Sutter ja rechtmäßig das Land erworben, auf dem das Gold gefunden wurde. Seine Eigentümerschaft wird jedoch von den inzwischen über das Gebiet herrschenden amerikanischen Autoritäten angezweifelt. Durch den Goldrausch brechen Recht und Ordnung vollständig zusammen, und der Ansturm der Goldgräber ruiniert Sutters Imperium. Die Felder werden zertrampelt und Blut fließt. Er verliert alles und verarmt völlig. Ihm gelingt zwar vor Gericht die Durchsetzung eines Rechtsanspruches auf Schadenersatz, zu dessen tatsächlicher Erfüllung ist es aber nie gekommen.

Jesus warnt: „Was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber das Leben einbüßt?“ Oder etwas moderner: „Was hast du schon davon, wenn dich alle super finden und dir zujubeln, aber du dafür deinen Platz im Himmel verlierst? Du kannst noch so viele Millionen Euro haben, kaufen kannst du dir diesen Platz im Himmel dafür auch nicht.“