Mich sollst du fürchten und dich zurechtweisen lassen.
Zefanja 3,7
Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig!
Offenbarung 15,4
Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele.
Hebräer 6,19| Petershain | Kollm | See | |
| 03.05.2026 Kantate |
--> | --> | 10:30 Uhr Familiengottesdienst mit dem Gottesdienstteam anschl. Kirchencafé |
| 10.05.2026 Rogate |
9:00 Uhr Gottesdienst mit Taufe von Moritz Adam mit Pfarrer Bönisch |
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| 14.05.2025 Christi Himmelfahrt |
--> | 10:30 Uhr Stauseegottesdienst am Ostufer des Stausees mit Pfarrer Bönisch und Lobpreisgruppe |
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| 17.05.2026 Exaudi |
--> | --> | 10:30 Uhr Gottesdienst mit Kindergottesdienst mit Lektor Heinz Bittner |
| 24.05.2026 Pfingstsonntag |
--> | --> | 10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation mit Projektchor und Kindergottesdienst mit Pfarrer Bönisch |
| 25.05.2026 Pfingstmontag |
10:00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst mit Kindergottesdienst auf dem Monumentberg in Groß Radisch mit SELK und allen Gemeinden des Pfarrsprengels, anschl. Mittagessen |
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| 31.05.2026 Trinitatis |
--> | --> | 14:30 Uhr Festgottesdienst 20 Jahre Ev. Trinitatisgemeinde am See mit Pfarrer Bönisch und Projektchor, anschl. Feierstunde |
| 07.06.2026 1. So. n. Trinitatis |
9:30 Uhr Gottesdienst mit anschl. Kirchenführung mit Pfarrer i. R. Lichterfeld |
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Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele. Hebräer 6,19
In den letzten Jahren ist alles unsicher geworden. Was einmal als normal galt, ist plötzlich im Fluss. Krisen und Wandel strömen so schnell auf uns ein, dass es nur schwer möglich ist, einen festen Stand zu finden. Manche festen Standpunkte, Meinungen und Haltungen sind durch Spaltungen zwischen den Menschen und in der Gesellschaft erkauft. Sicherer wird dadurch nichts.
Doch seit biblischen Zeiten gibt es unter Christenmenschen dieses eine große Wort: Hoffnung. Trotz allem. Manche sagen, dass Hoffnung doch bloß ein Gefühl sei oder ein Traum oder ein Wunsch. Aber der Hebräerbrief zeigt mit einem starken Bild, was der christliche Glaube unter Hoffnung versteht. Sie ist ein Anker. Dieser verhindert bei einem Schiff das Abdriften, gibt Stabilität und hält es selbst an seinem Platz, wenn die Wellen toben. Und noch etwas macht dieses Bild stark: Der Schiffsanker ist nicht sichtbar. Wenn er wirkt, dann ist er unter der Wasseroberfläche. Aber spürbar ist diese Wirkung in jedem Fall. Die Hoffnung der Christen ist unsichtbar, aber sicher und fest. Sie hält, wenn alles ins Wanken kommt.
Diese Hoffnung ist nicht abhängig von unseren Gefühlen und von den Umständen. Sie stützt sich auch nicht auf Optimismus, sondern allein auf Gottes Wesen. Er ist treu. Diese Hoffnung ist also verankert in Gottes Treue, die er fest zugesagt hat. Und auch das sind nicht nur fromme Worte, sondern diese Zusage ist eine Person: Jesus Christus. Gott an unserer Seite, der durch die tiefsten Tiefen des Lebens geht und den Tod besiegt. Er ist auferstanden und hat seinen Platz eingenommen, von dem er die Welt regiert. Wenn der Tod keine Macht mehr hat, dann ist alles andere auch beherrscht – auch das Furchtbare, was Menschen sich gegenseitig antun. Auch die Angst vor einer ungewissen Zukunft. Alles ist in seiner Hand. Niemand muss verzweifeln.
Herzlich grüßt
Ihr Pfarrer Albrecht Bönisch