Evangelische Trinitatisgemeinde am See

Losung für
Donnerstag, 18. Juli 2019

Der HERR ist geduldig und von großer Kraft, doch ungestraft lässt er niemanden.

Nahum 1,3

Erachtet die Geduld unseres Herrn für eure Rettung.

2. Petrus 3,15

Veranstaltungen im Juli und August 2018

Christenlehre montags und dienstags ab 14:30 Uhr in See
Konfirmanden gem. Start Dienstag, 20.08. 16:30 Uhr in See
Junge Gemeinde dienstags 18:30 Uhr in See
Frauenfrühstück jeden 3. Mittwoch (17.07., 21.08.) 8:30 Uhr im GZ in See
Männerfrühstück donnerstags, nach Absprache 8:30 Uhr im GZ in See
Posaunenchor donnerstags 19:00 Uhr in See
Bibelstunde mittwochs 03.07., 17.07. 20:00 Uhr in See
Nachmittagshauskreis donnerstags 14:00 Uhr bei I. Itzek
Hauskreis Ohnesorge donnerstags 18:30 Uhr im Pfarrhaus See
Hauskreis "Mut zur Hoffnung" donnerstags, 14-tägig 19:30 Uhr
Gebetsdienst dienstags 20:00 Uhr in See
Senioren See Mittwoch, 10.07. 14:00 Uhr
Senioren Petershain Mittwoch, 17.07. 14:00 Uhr
Bibelstunde Kollm Mittwoch, 24.07. 14:00 Uhr im CVJM
Bastelkreis in Kollm Donnerstag, 11.07., 08.08. 14:00 Uhr im CVJM

Info: Filmabend am Sonnabend, 06.07. um 18:00 Uhr im GZ See: „Papst Franziskus - ein Mann seines Wortes.“ mit Grillen

Pfarrer Huth hat ab dem 20. Mai bis zum 20. Okt. die Kasualvertretung für Pfr. Kriegel in Niesky und Dienste im Sprengel Bärwalder See. - Wir bitten die Gemeinde um Gebet und um Verständnis für eventuell begrenzte Erreichbarkeit.

Pfarrer Huth hat Urlaub vom 23. Juli bis 11. August. Vertretung hat hier Pfarrer Jordanov aus Klitten. (035895 50212)


Gedanken zum Monatsspruch Juli: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1,19

Der Apostel Jakobus empfiehlt: „Jeder Mensch sollte immer bereit sein, einem anderen zuzuhören! Aber pass auf, was du sagst, und pass noch mehr auf, bevor du mal ausrastest.“ Und Zeno, ein antiker Schriftsteller, hat einmal ganz witzig gesagt: „Wir haben zwei Ohren, aber nur einen Mund. Und das, damit wir mehr hören und auch weniger reden!”

In unserer Welt wird aber so viel und auf unterschiedlichste Art gesprochen, z. B. durch die Werbung, dass wir oft regelrecht zugedröhnt zu werden. Und die Seele kommt in die Gefahr unter dem Lärm der Informationen und angeblichen Wichtigkeiten unterzugehen. Und dann sind da noch politische Mainstreams und einzelne Menschen, die uns versuchen mit Wortgewalt ihre Meinung einzudrücken und in eine bestimmte Richtung zu bekommen. Der Druck wird größer. Und da täte manch einer von uns sicherlich gut daran, nicht gleich zurück zu schreien, sondern etwas mehr zuzuhören und zu warten. Im Hören verstehe ich den Anderen, kann Dinge in Ruhe abwägen und kann auch dadurch Gottes lebensfördernde Weisheit in mich aufnehmen. Das Hören ist wie eine Schale, mit der ich Dinge auffange und dann auch Gutes für mich heraus fischen kann. Ungutes kann ich getrost liegen lassen. Im Hören spüre ich, ob und wann es Zeit ist, dem anderen dann tatsächlich mal in Liebe ein gutes, aufbauendes und Mut machendes Wort zu sagen.

Leider ist in der heutigen Welt ungeheuerlich spürbar, was Worte und noch viel mehr Zorn anrichten können. Das erleben wir überall in Politik, Gesellschaft und Kirche. Wir knallen dem Mitmenschen unser Genervt-sein und den Ärger vor den Latz, und der schießt zurück und trägt das dann weiter zum Nächsten, und der trägt auch wieder weiter. Auch als Eltern können wir zum Zorn versucht sein. Doch weiß ich aus eigener Erfahrung zu berichten: Wir werden eher auf hartnäckigen Widerstand stoßen, als auf den Willen, sich leiten zu lassen. Was im Ton der Liebe gesagt wird, hat immer ein viel größeres Gewicht als alles, was im Ton des Zorns ausgesprochen wird. Da möchte ich immer mehr hinein wachsen!