Evangelische Trinitatisgemeinde am See

Losung für
Samstag, 13. August 2022

Der Knecht Gottes sprach: Ich bot meinen RĂĽcken dar denen, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.

Jesaja 50,6

Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!

Johannes 1,29

Veranstaltungen im Dezember 2021

Christenlehre: --> mit Gerd Neumann
Montag: 1. u. 2. Klasse 14:30 - 15:15 Uhr
Dienstag: 3. u. 4. Klasse 14:30 - 15:30 Uhr; 5. und 6. Klasse 15:30 - 16:30 Uhr

Konfirmandenstunde: --> mit Pfarrer Kriegel
7. Klasse montags 15:00 – 15:45 Uhr im Gemeindezentrum See
8. Klasse montags 16:00 – 16:45 Uhr im Gemeindezentrum See

Während der Ferien finden die Christenlehre und die Konfirmandenstunde nicht statt.


Seniorenkreis in See: am Donnerstag, den 09.12.21, 14:30 Uhr im GZ

Seniorenkreis in Kollm: am Mittwoch, den 15.12.21, 14:00 Uhr im CVJM-Heim

FrauenfrĂĽhstĂĽck: Mittwoch, 15.12.21, 8:30 Uhr im GZ See

Männerfrühstück: Donnerstag 16.12.21, 8:30 Uhr im GZ See

Posaunenchor: freitags 17:15 Uhr im GZ See


Monatsspruch Dezember:

Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.
Sacharja 2,14

Das Jenseits wird in der Bibel oft bebildert wie in diesem Satz des Propheten Sacharja: Jenseits ist, wenn Gott bei uns wohnt. Auch im alltäglichen Leben ist die Wohnung beinahe heilig. Niemand darf unaufgefordert eintreten, nicht einmal der Besitzer, der seine Wohnung an mich vermietet. Ich richte sie ein und nutze sie allein nach meinem Empfinden. Nur Gesetze darf ich nicht verletzen. Eine Wohnung zu haben ist mein Recht; obdachlos zu sein ist furchtbar. Auch wenn manche sagen, sie lebten gerne „auf der Straße“, muss ich das noch nicht glauben. Heizung und fließendes Wasser gibt es auf der Straße nicht. Hätte man das nicht mitunter ganz gerne?

Und dann dieser Blick ins Jenseits: Gott wohnt bei mir. Ich möchte das Bild nicht übertreiben, aber eins stimmt dann auch: Ich kann Gott fragen. Ich darf darauf hoffen, dass er mir antwortet – und ich verstehe, warum das Leben so war, wie es war. Das lässt sich gut bereden in einer kleinen, freundlichen Wohnung, in der ich Gott dann vielleicht auch bewirten darf mit etwas Brot und Wein. – Genug der Bilder, so schön sie sind. Ich werde Gott nahe sein im Jenseits. Es ist schon Grund, sich darauf zu freuen. Wir leben auf etwas zu. Und zwar auf die Nähe Gottes. Auf die Nähe dessen, der sich uns erklären wird – falls wir dann noch Fragen haben. Vielleicht sind wir ja in Gottes Nähe einfach nur selig.

Michael Becker