Evangelische Trinitatisgemeinde am See

Losung für
Sonntag, 25. Oktober 2020

Amos sprach: Ich bin ein Rinderhirt, der Maulbeerfeigen ritzt. Aber der HERR nahm mich von der Herde und sprach zu mir: Geh hin und weissage meinem Volk Israel!

Amos 7,14-15

Als er aber am Galiläischen Meer entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!

Markus 1,16-17

Veranstaltungen im Oktober 2020

Christenlehre 12.10. im GZ See 1./2. Klasse 14:30 - 15:15 und 3./4. Klasse 15:30 - 16:30
Konfirmanden 7. Klasse donnerstags 15:30 im GZ See
  8. Klasse mittwochs 16:30 Uhr im GZ See
Bibelstunde Mittwoch, 07.10. 19:30 Uhr im GZ See
Frauenfrühstück Mittwoch, 21.10. 08:30 Uhr im GZ See
Männerfrühstück Donnerstag, 15.10. 08:30 Uhr im GZ See
Seniorenbibelstunde nach Absprache
Posaunenchor freitags 17:15 Uhr im GZ
Gebetsdienst dienstags 19:30 Uhr in den Kirchen

Pfarrer Huth hat Urlaub in den Schulferien vom 20. Oktober bis 30. Oktober. Vertretung haben Pfr. Spengler aus Jänkendorf und Pfrn. Jordanov aus Klitten.


Gedanken zum Monatsspruch Oktober: Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl. Jeremia 29,7

Das Volk Israel wurde grausam durch die Weltmacht Babylon besiegt. Sie haben alles verloren und wurden in die Verbannung geschleppt. Eine nationale Katastrophe. Nun ist alles aus! Doch Gott ist mit seinem Volk noch nicht am Ende. Sie sollen in der Fremde Häuser bauen und darin wohnen und Gärten anpflanzen, um während einer Zeit von 70 Jahren versorgt zu sein. Die Menschen sollten heiraten und Kinder bekommen. Und statt darauf zu hoffen, dass die feindliche Macht Babylon bald untergehen würde, sollten sie der Stadt Bestes, das heißt Frieden und Wohlstand für ihre Orte suchen, ja sogar für sie beten!

Das ist eine harte Zumutung. Suchet das Beste für die Fremden, ja sogar für die Feinde! Für die vertriebenen Schlesier oder Ost-Preußen hätte das bedeutet, gleich nach der Vertreibung für die Polen und Russen einzutreten... Doch, meine lieben Kinder, sagt Gott: Egal, wie es sich anfühlt... Ihr sollt zum Segen für eure Umwelt werden! Betet und handelt für die Menschen in eurer Umwelt, egal ob Freund oder Feind.

Denn das Leben der verbannten Israeliten damals und auch unser ganzer Lebenshorizont heute ist umschlossen von dem ewigen Gott. Er ist größer als alles Belastende und Böse. Von ihm kommt aller Segen und alle Zukunft. Und Gott ist in seinem wunderbaren Sohn Jesus Christus auch für Dich zu finden, der du mit mir in der niederschlesischen Oberlausitz wohnst. (Doch selbst unsere schöne Heimat wird irgendwann zur Fremde, wenn sich Zeiten, Dinge und Menschen verändern oder wir von hier fort müssen. Wir sind nur Gäste.)

Such Jesus von ganzem Herzen und leg ihm dein Leben hin. Er wird dich verändern und dir jetzt inmitten der schwierigen angstvollen Zeit schon Zugang zu seinem Frieden schenken.

Und dann kannst Du auch getrost für Deine Mitwelt zum Segen werden.


Termine Christenlehre