Evangelische Trinitatisgemeinde am See

Losung für
Mittwoch, 2. Dezember 2020

Ich traue auf den HERRN. Wie sagt ihr denn zu mir: Flieh wie ein Vogel auf die Berge!

Psalm 11,1

Jesus spricht: Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Johannes 14,27

Veranstaltungen im November 2020

Christenlehre 02.11., 23.11. und 30.11. im GZ See
1./2. Klasse 14:30-15:15 und 3./4. Klasse 15:30-16:30
Konfirmanden 7. Klasse donnerstags 15:30 Uhr im GZ See
8. Klasse mittwochs 16:30 Uhr im GZ See
Junge Gemeinde dienstags 18:30 Uhr im GZ See
Bibelstunde Mittwoch 04.11. 19:30 Uhr im GZ See
Frauenfrühstück Mittwoch nach Absprache 8:30 Uhr im GZ See
Männerfrühstück Donnerstag 19.11. 8:30 Uhr im GZ in See
Seniorenkreise nach Absprache
Posaunenchor freitags 17:15 Uhr im GZ
Gebetsdienst dienstags 19:30 Uhr in den Kirchen

Gedanken zum Monatsspruch November:

Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Jeremia 31,9

Wenn Menschen schuldig wurden, führte das im Lauf der Geschichte zur Zerstörung. Auch kleine Steine können eine große Lawine der Zerstörung verursachen, manchmal erst Jahrzehnte später. Davon sehen wir viel in unseren Tagen, wo es immer noch viele Kriege, Hunger, Flüchtlingselend und zahllose Ungerechtigkeiten gibt. - Auch wir gläubigen Menschen sind da mitten drin. Israel, das Volk Gottes, und die Christenheit hat im Laufe der Geschichte vielerlei Schuld auf sich geladen. Sie haben, so sagt die Bibel, das Land zur Wüste gemacht. Nicht wegen ihres CO2-Ausstoßes, sondern wegen ihrer Schuld, also ihren gottlosen, egoistischen Umgang mit Menschen und Dingen. Die Bestrafung für die Schuld ist die Zerstörung. Die Zerstörung des Lebens, der Beziehungen, der Erde und damit auch der Räume zum Leben. So sind bis heute auch ungezählte Tränen geflossen.

Doch damit findet sich Gott, der HERR, nicht ab. Denn er ist treu. Und er ist barmherzig. Er kennt die Not, er hat die Tränen gezählt und wird mitten in der Zerstörung trösten. Ja mehr noch, er wird wieder vergeben, neu anfangen und aufbauen. Für Gottes Wiederherstellung Israels wird niemand zu weit entfernt sein, als dass der HERR ihn nicht wiederbringen könnte. Gott wird sein Volk sammeln von den Enden der Erde. Und niemand wird für den HERRN zu unbedeutend sein. Gott wird auch Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter wiederbringen. Wenn Gott diese Menschen in einem neuen Exodus nach Israel führt, dann wird er für alle ihre Bedürfnisse sorgen. Das durften wir ja gewissermaßen schon so nach dem 2. Weltkrieg in Israel erleben.

Wir Christen dürfen aber noch weiter sehen. Im November denken wir am Totensonntag an unsere Verstorbenen und daran, dass auch wir einmal sterben müssen.

Doch das ist nicht das Ende! Die Bibel spricht von Neuschöpfung von Himmel und Erde.

Auch der einzelne Mensch gehört dazu. In dem Sohn Gottes, in Jesus Christus, wird uns Vergebung und Rettung geschenkt. Wir können jetzt schon neugeschaffene Menschen sein, die anders (gottgemäß) leben und denen die Zerstörung durch Schuld und den Tod letztendlich nichts anhaben kann.